Off-Market-Verkäufe kommen besonders bei Immobilien infrage, bei denen Diskretion wichtiger ist als maximale öffentliche Reichweite. Dazu zählen beispielsweise hochwertige Wohnimmobilien, Mehrfamilienhäuser, vermietete Objekte, Grundstücke mit Entwicklungspotenzial oder Immobilien in sensiblen persönlichen Situationen.
Auch Eigentümer, die zunächst den Markt testen möchten, ohne ihre Immobilie öffentlich anzubieten, können von einer diskreten Vermarktung profitieren. So lässt sich prüfen, ob es passende Kaufinteressenten gibt, ohne sofort eine breite öffentliche Präsenz zu erzeugen.
Bei klassischen Einfamilienhäusern oder Eigentumswohnungen mit breiter Nachfrage kann dagegen eine öffentliche Vermarktung häufig sinnvoller sein. Sie erzeugt mehr Sichtbarkeit, mehr Anfragen und potenziell mehr Wettbewerb unter Interessenten. Die Entscheidung sollte daher immer anhand der Immobilie und der Verkaufsziele getroffen werden.