Ein häufiger Fehler bei der Immobilienvermarktung sind unrealistische Preisvorstellungen. Oftmals haben Eigentümer eine emotionale Bindung an ihre Immobilie, die den wahrgenommenen Wert über den tatsächlichen Marktwert hinaus steigert. Dies führt häufig dazu, dass der Verkaufspreis zu hoch angesetzt wird. Auf der anderen Seite gibt es auch den Fall, dass Eigentümer den Preis zu niedrig ansetzen, um die Immobilie schnell zu verkaufen. Beide Ansätze können Käufer abschrecken und zu finanziellen Verlusten führen.
Ein zu hoher Preis sorgt dafür, dass die Immobilie für potenzielle Käufer unattraktiv wirkt, insbesondere wenn vergleichbare Objekte zu einem attraktiveren Preis angeboten werden. Die Immobilie bleibt länger auf dem Markt, was wiederum den Verkaufspreis langfristig weiter drücken kann. Ein zu niedriger Preis führt dazu, dass Sie als Verkäufer unnötig Geld verlieren, was sich vor allem dann schmerzlich bemerkbar macht, wenn der Verkaufserlös zur Finanzierung einer neuen Immobilie vorgesehen ist.
Um den optimalen Verkaufspreis festzulegen, ist eine fundierte Marktwertermittlung unerlässlich. Hierbei werden Faktoren wie Lage, Größe, Zustand und Ausstattung der Immobilie berücksichtigt sowie aktuelle Marktentwicklungen und Vergleichswerte ähnlicher Immobilien in der Region herangezogen. Ein Immobilienmakler kann Sie bei dieser Wertermittlung professionell unterstützen und dafür sorgen, dass Sie einen realistischen und attraktiven Preis ansetzen.